12. März 2010
Stiftung
Denkmalschutz Berlin

Frankfurter Tor 1

10243 Berlin

Tel.: 030 / 42016780
Fax: 030 / 42016782

Die Restaurierung

Vor allem durch die frühere Hydrophobierung stürzten gegen 2003 Teile aus der Gebälkzone des Tores auf die Verkehrsflächen herab und gefährdeten die Öffentlichkeit.

Der Eigentümer des Tores, der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, musste sich außerstande erklären, die dringend erforderliche Restaurierung zu finanzieren. An die Stelle des Bezirks trat somit die Stiftung Denkmalschutz Berlin, die seit Ende 2004 mit den Arbeiten am Tor begann.

Die Grundlage für alle nachfolgenden Arbeitsschritte waren ein Bauaufmass und eine Kartierung der Bauschäden.
Im Anschluss folgten die Reinigung der Steinoberflächen, die Erneuerung der überwiegend unsachgemäß ausgeführten Verfugungen, die Verblechungen der Gesimse sowie der wasseranfälligen waagerechten Flächen, der Ersatz der unrettbar zerstörten Vasenaufsätze und weitere Maßnahmen zur Sicherung der Bausubstanz und zur Wiederherstellung eines einheitlichen Erscheinungsbildes.

Da die Stiftung Denkmalschutz Berlin mit einem begrenzten Budget auskommen muss, lassen sich nicht alle Erfordernisse einer umfassenden Restaurierung erfüllen.

Jedoch gehört für die Stiftung zu einem erfolgreichen Konzept ebenso Pflege, Erhalt und Nutzung eines fertiggestellten Baudenkmals – oftmals mit der wertvollen Hilfe engagierter Bürger in den Freundeskreisen.